Die First Lady der USA, Melania Trump, hat am Samstag im Weißen Haus eine private Vorführung eines neuen Dokumentarfilms über ihr Leben ausgerichtet. Dies teilte das Weiße Haus mit.
Der Film mit dem Titel »Melania« dokumentiert die 20 Tage vor der zweiten Amtseinführung von Präsident Donald Trump im Januar 2025. Es sei das erste Mal gewesen, dass der Präsident, ihre Familie und enge Freunde den Film in voller Länge gesehen hätten, sagte Marc Beckman, ein externer Berater und Agent der First Lady.
Der Film bietet seltene Einblicke hinter die Kulissen der First Lady, die sich während der zweiten Amtszeit ihres Mannes in der Öffentlichkeit rargemacht hat. Er zeigt sie auch in ihrer Rolle als Beraterin des Präsidenten; so ermutigt sie ihn in einer Szene, in seiner Antrittsrede die Begriffe »Friedensstifter« und »Einiger« zu betonen.
An der Vorführung im East Room nahmen rund 70 Personen teil, darunter der ehemalige Profiboxer Mike Tyson, die jordanische Königin Rania sowie die Vorstandsvorsitzenden von Amazon, Andy Jassy, und General Electric, Larry Culp.
Der Produzent des Films, Marc Beckman, schloss den 40-Millionen-Dollar-Vertrag mit den Amazon MGM Studios ab. In einem Interview sagte Beckman, es handele sich »überhaupt nicht um einen politischen Film«. Vor dem weltweiten Kinostart am 30. Januar sind weitere öffentliche Auftritte geplant.
Am Mittwoch soll die First Lady die Eröffnungsglocke an der New Yorker Börse läuten. Am Donnerstag werden der Präsident und die First Lady an einer Premiere im John F. Kennedy Center for the Performing Arts teilnehmen. Dessen von Trump ernannter Vorstand hatte es in »Trump-Kennedy Center« umbenannt.
Bereits vor einiger Zeit veröffentlichte Melania Trump ihre Memoiren. Sie wolle ein paar Dinge klarstellen, schrieb sie damals. Es geht um ihre Vergangenheit, ihre Familie und vor allem um Donald Trump. Eine ausführliche Rezension lesen Sie hier.
Originally published at Der Spiegel




