+++ Ukraine-Krieg +++: Wadephul: Russisches Botschaftsmitglied wegen Spionageverdacht ausgewiesen
Russische Schattenflotte? Frankreichs Marine stoppt Tanker
Selenskyj: Treffen zwischen USA, Russland und Ukraine
Vertreter der USA, der Ukraine und Russlands wollen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Bedingungen für ein Ende des Ukraine-Krieges reden. Die Gespräche sollen an diesem Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, wie Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos sagte.
Selenskyj kritisiert europäische Verbündete und Nato
Selenskyj für stärkeres Vorgehen gegen russische Ölexporte
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht sich für ein stärkeres Vorgehen gegen den russischen Ölhandel aus. US-Präsident Donald Trump könne Öltanker beschlagnahmen, sagt er in Davos unter Verweis auf das Vorgehen der USA gegen Venezuela. Warum könne das Europa nicht mit russischen Tankern tun, fragt er.
Spionage: Russisches Botschaftsmitglied wird ausgewiesen
Trump: Treffen mit Selenskyj lief sehr gut
US-Präsident Donald Trump spricht von einem sehr guten Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj. Die Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin laute, dass der Krieg enden müsse, sagt Trump in Davos. Eine Stellungnahme der Regierung in Kiew liegt zunächst nicht vor. Nach Angaben des US-Präsidialamts dauerte das Gespräch etwa eine Stunde. Man habe aber „noch einen Weg vor sich“, sagte er vor Reportern im Schweizer Alpenort Davos.
Auch Selenskyj sprach von einem guten Treffen. Man habe über Flugabwehr und „Dokumente“ gesprochen. Damit dürften die geplanten Vereinbarungen über Sicherheitsgarantien und den Wiederaufbau des Landes gemeint sein.
Deutschland weist russischen Diplomaten wegen Spionageverdacht aus
Das Auswärtige Amt hat nach der Festnahme einer Frau in Deutschland wegen mutmaßlicher Spionage für Russland diplomatische Schritte eingeleitet. „Spionage in Deutschland toleriert die Bundesregierung nicht – erst recht nicht unter dem Deckmantel des Diplomatenstatus“, schreibt das Ministerium auf der Plattform X.
„Wir haben heute den Botschafter Russlands einbestellt und ihm die Ausweisung der betreffenden Person mitgeteilt, die im Auftrag von Russland spioniert hat.“ Nach Informationen des „Spiegels“ handelt es sich um den Verbindungsoffizier für die festgenommene Deutsch-Ukrainerin, gegen die der Generalbundesanwalt Haftbefehl erlassen hat.
Russische Ölförderung 2025 trotz Sanktionen kaum gesunken
Dem stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten Alexander Nowak zufolge hat sein Land im vergangenen Jahr 512 Millionen Tonnen Öl gefördert, nach 516 Millionen Tonnen im Jahr 2024. Russland ist nach den USA und Saudi-Arabien der drittgrößte Ölproduzent der Welt.
Gouverneur: 17-Jähriger durch russischen Angriff in Odessa getötet
Selenskyj zu Treffen mit Trump in der Schweiz eingetroffen
Alle Entwicklungen in Davos, lesen Sie
in unserem Liveblog vom Weltwirtschaftsforum.US-Gesandter Witkoff: Trump erwägt „zollfreie Zone“ für die Ukraine
Witkoff: Große Fortschritte bei Ukraine-Verhandlungen
Klitschko: Rund 3000 Wohnblöcke in Kiew weiter ohne Heizung
Russland erwägt Einsatz von eingefrorenen Geldern für Wiederaufbau und Friedensrat
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag angeboten, eingefrorene russische Vermögenswerte in den USA für den Wiederaufbau zerstörter ukrainischer Regionen nach einem Friedensschluss zu verwenden. Zudem stellte Putin eine Zahlung von einer Milliarde Dollar aus diesen Geldern für den von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen „Board of Peace“ in Aussicht.
Ukraine verhandelt in Davos mit US-Gesandten und Blackrock
Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow hat sich nach eigenen Angaben in Davos mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner getroffen. Bei dem Gespräch am Rande des Weltwirtschaftsforums sei es um Sicherheitsgarantien und den Wiederaufbau gegangen, teilt Umerow auf Telegram mit. Eine ukrainische Delegation habe zudem Vertreter des US-Finanzkonzerns Blackrock getroffen.
Trump will Selenskyj treffen
Trump gibt sich zuversichtlich: Abkommen „ziemlich nah“
US-Präsident Donald Trump sieht erneut Chancen für ein baldiges Ende des Ukraine-Kriegs. Er habe den Eindruck, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der russische Präsident Wladimir Putin bereit für eine Übereinkunft seien, sagt Trump in Davos. Ein Abkommen sei „ziemlich nah“. Ähnlich hatte sich Trump bereits in den vergangenen Monaten geäußert. Sollten sie sich nicht einigen, seien beide „dumm“, sagt Trump in Davos zudem. Er kündigt an, Selenskyj am Donnerstag in der Schweiz treffen zu wollen. Kurz zuvor hatte Trump noch den Mittwoch in Aussicht gestellt.
Trump in Davos: Will „Blutbad“ in Ukraine beenden
US-Präsident Donald Trump nennt den Krieg in der Ukraine in seiner Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos ein Blutbad. „Und das ist, was ich beenden möchte“, betont Trump. Er werde mit Russlands Präsident Wladimir Putin weiter beraten, noch heute könne er sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen, sagt Trump weiter.
Selenskyj: Fast 60 Prozent von Kiew noch immer ohne Strom
Mutmaßliche Spionin Russlands in Berlin festgenommen
Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin eine mutmaßliche Spionin festnehmen lassen, die für Russland gearbeitet haben soll. Die Deutsch-Ukrainerin soll unter anderem Informationen mit Bezug zum Krieg in der Ukraine für einen russischen Geheimdienst beschafft haben, teilte die Karlsruher Behörde mit.
Ermittlungen gegen Ex-Mitarbeiter von Präsidialamt in Kiew
Die ukrainische Anti-Korruptionsbehörde ermittelt wegen eines mutmaßlichen Betrugsfalles gegen einen früheren hochrangigen Mitarbeiter des Präsidialamtes. Auch gegen ein ehemaliges Vorstandsmitglied des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz liefen Ermittlungen, teilt die Behörde in den sozialen Medien mit. Demnach geht es um Zahlungen für Ökostrom, die für Anlagen in den 2022 von Russland besetzten Gebieten beantragt worden sein sollen. Insgesamt seien in dem Fall neun Verdächtige identifiziert worden, hieß es in der Erklärung.
Im Zuge von Ermittlungen wegen Korruption hat Präsident Wolodymyr Selenskyj in den vergangenen Monaten mehrere Personalwechsel in seinem Team vorgenommen. So traten im November sein engster Vertrauter, Präsidialamtschef Andrij Jermak, sowie der Justizminister und die Energieministerin zurück. Der Kampf gegen die Korruption ist eine wichtige Voraussetzung für den von der Ukraine seit langem angestrebten Beitritt zu Europäischen Union.
Brand in russischer Ölraffinerie nach ukrainischem Drohnenangriff
In der Ölraffinerie Afipsky in der südrussischen Oblast Krasnodar ist nach einem ukrainischen Drohnenangriff ein Feuer ausgebrochen. Der Brand sei mittlerweile wieder gelöscht worden, teilen die örtlichen Behörden mit. Es sei niemand verletzt worden, es gebe keine Schäden. Die Raffinerie war in den vergangenen Monaten wiederholt Ziel ukrainischer Angriffe auf die russische Energie-Infrastruktur. Die hauptsächlich auf den Export ausgerichtete Anlage Afipsky verarbeitete 2024 rund 7,2 Millionen Tonnen Rohöl. Zudem trafen ukrainische Drohnen weitere Städte in Südrussland. Dabei wurden örtlichen Behörden zufolge insgesamt elf Menschen verletzt.
Rutte: Streit um Grönland darf nicht von Ukraine ablenken
Die Nato sollte sich ihrem Generalsekretär Mark Rutte zufolge durch die Spannungen rund um Grönland nicht von der Notwendigkeit ablenken lassen, die Ukraine zu verteidigen. „Die Ukraine sollte oberste Priorität haben, sie ist entscheidend für die Sicherheit Europas und der USA“, sagt Rutte in einer Podiumsdiskussion beim Weltwirtschaftsforum in Davos. „Ich bin wirklich besorgt, dass wir das Ziel aus den Augen verlieren und dass die Ukrainer in der Zwischenzeit nicht über genügend Abfangjäger verfügen, um sich zu verteidigen.“
US-Gesandter Witkoff reist Donnerstag zu Treffen mit Putin nach Moskau
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reist nach eigenen Angaben am Donnerstag zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Moskau. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, werde ihn begleiten, sagt Witkoff dem Sender CNBC. Das Treffen finde auf Wunsch der russischen Seite statt. „Ich denke, das ist eine wichtige Aussage von ihrer Seite.“ Die russische Führung hatte vergangene Woche mitgeteilt, sie bereite den Empfang von Witkoff und Kushner für Friedensgespräche zur Ukraine vor, nannte aber keinen Termin. Nun bestätigt das Präsidialamt in Moskau das Treffen am Donnerstag. Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow hatte vergangene Woche erklärt, die Gespräche mit US-Vertretern würden fortgesetzt. Es gehe dabei um eine Lösung für den seit fast vier Jahren andauernden Krieg mit Russland. Die Gespräche sollen diese Woche beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos stattfinden.
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Originally published at Handelsblatt




